Schuljahr 2013/2014

 

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Am 13. März 2014 startet ein Kooperationsprojekt des Töpfereimuseums Langerwehe mit der Wehebachschule. Die Nussknackergruppe der Wehebachschule  unter Leitung von Frau Creutz-Völker ist 5 Wochen lang an jedem Donnerstag von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr "Voll auf Ton". Die beiden Dozentinnen,  Frau Reinartz und Frau Stollwerk, bieten 5 anspruchsvolle Einheiten mit Ton an. Hier die konkrete Beschreibung des Projekts:

Voll auf Ton
5 Einheiten von je 90 Minuten für die Nussknackergruppe

Matschen  - Tontreten - Formen – Kneten – Kneifen – Rollen – Drehen – Bemalen

Diese 5 Einheiten sollen die Schüler der Nussknackergruppe auf eine kleine Reise durch die Welt des Tons führen, in der sie auf spielerische Weise ihre erste Erfahrungen mit dem Material Ton machen, mit der Kraft der eigenen Hände ihre Fantasie ausdrücken lernen um schließlich zu begreifen, welch nützliche (oder künstlerisch bedeutsame) Dinge aus diesem uralten Material entstehen können.
Nach dem Experimentieren mit dem Werkstoff  werden die Schüler die verschiedenen Arbeitstechniken vom einfachen Quetschen und Kneifen über das Aufbauen mit den Händen bis zu ersten Übungen an der elektrischen Töpferscheibe kennen lernen. Die Plattentechnik  rundet den Technikbereich ab und bietet die Möglichkeit einer Oberflächengestaltung durch Abdrücke und durch Bemalen mit Engoben.
Die letzte Einheit soll zeigen,  wie aus dem getrockneten Gegenstand  durch den Einsatz des Feuers ( Schrühbrand) ein fester, benutzbarer  Gegenstand wird, dem die Glasur einen letzten Schliff gibt.
Beispiele zu den einzelnen Einheiten finden sich in unserer Dauerausstellung, die in den jeweiligen Modulen als Unterstützung zu Rate gezogen werden.

Die Schüler fertigen abwechselnd individuelle Gegenstände und gruppenfördernde Gemeinschaftswerke wie:
Höhlen, eine bewohnte Insel, Tiere, Fingerpuppen, je 2 Schalen, Platten und ein Memoryspiel

1. Einheit

  • Materialerkunden/ Experimentieren mit dem Werkstoff Ton
    Wurftest, Streicheltest, Wassertest, Ursuppe brauen, Tontreten
  • Wo findet man den Ton? (vgl. Schauschacht  im Museum)
  • Vergehen und Werden:  Gestein - weicher Tonklumpen –  lederharter Ton – geschrühter Ton (Einsatz von Feuer)
  • Prakt. Arbeit:  Jedes Kind hat einen Tonklumpen zur  Verfügung und bohrt mit seinen Fingern in den Klumpen. Eine Höhle mit Gängen entsteht. Aus der Fantasie entstehen Tiere, die die Höhle bewohnen.

2. Einheit

Gruppenarbeit  Insel / Herstellen von Modellierwerkzeugen
Aus einem Tonstrang, den die Kinder flach schlagen, entwickelt sich langsam eine Insel. Die Schüler stellen sich vor, gestrandete Schiffbrüchige zu sein, die eine einsame Insel besiedeln.
Jeder  Schüler erhält ein Stück  Land, das er gestalten kann, z.B.: mit Hütte, Bootssteg, Boot , Tiere, Vegetation, Wege…
Die einzelnen Gegenstände werden mit der Zeit immer kleinteiliger, spätestens, wenn die Kinder aufgefordert werden, sich selbst  in Ton darzustellen, bietet sich die Gelegenheit, eigene Werkzeuge für die Tonbearbeitung herzustellen oder zu finden.
(evt. Modellieren einer Fingerpuppe)

3. Einheit

Die Schale - eine keramische Grundform in zwei Techniken ausgeführt
Anfertigen einer Daumendruckschale
Anfertigen einer Schale auf der Töpferscheibe
Weiterarbeit an den Schalen durch Umformen, Angarnieren , Bearbeiten der Ränder etc
evt. Einsatz von Engoben zum Bemalen
Vergleichen der eigenen Schalen mit den historischen Schalen und Gefäßen in der Dauerausstellung.
Schüler testen historische Töpferscheiben

4. Einheit

Plattentechnik/ Relieftechnik
Die Schüler schlagen oder rollen eine Platte. Wie bekommt man sie gleichmäßig dick?
Womit könnt ihr Muster/ Eindrücke machen?
Schüler suchen und testen Gegenstände aus in der Natur.
Was eignet sich sonst noch?  Grobe Schuhsohlen, Stifte etc….
Kramkiste mit Stempeln, Spitze, kleinen Metallgegenständen und Ähnlichem lädt zum Finden ein.
Jeder Schüler stellt eine eigene Platte mit Mustern  her.
In Gruppenarbeit soll ein Memoryspiel entstehen, dazu werden kleine Fliesen auf professionelle Weise  geschnitten und mit jeweils zwei gleichen Mustern versehen.
evt. Pflanzen- und Tierstecker

5. Einheit

Der gebrannte (geschrühte) Gegenstand
Die Gefäße der Schüler sind jetzt fertig gebrannt und werden diesen gezeigt.
Was hat sich verändert?
Wie fühlt sich die Oberfläche an?
Wie kann man eine Oberfläche veredeln?
Die Schüler gehen ins Museum und schauen sich die Gefäße an.
Was habt ihr entdeckt?
Es gibt verschiedene Arten, eine keramische Oberfläche zu behandeln.
Beispiel Salzglasur
Ausführlich demonstriert wird der Vorgang des Salzens beim Steinzeugbrand in unserem Technikraum.
Praktische Arbeit: Die beiden Schalen der Schüler werden in verschiedenen Techniken glasiert.

  1. Tauchen oder Übergießen der Schale mit angerührter Pulverglasur
  2. Aufbringen einer Fertigglasur mit dem Pinsel

Spielen mit Ton:
1. Mannschaftswurfspiel mit Tonkügelchen 
2. Schminken/Bemalung mit Tonfarben (wahlweise)

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Wehebachschule ist auch Ausbildungsschule für LAA der Sonderpädagogik

Die Wehebachschule in Langerwehe ist Ausbildungsschule für Lehramtsanwärter der Sonderpädagogik. Es besuchen derzeit 14 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Schule, weitere Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden im Rahmen der Inklusion aufgenommen. Es arbeiten zwei Sonderpädagoginnen an der Schule. Zur Zeit wird bereits ein Lehramtsanwärter ausgebildet.

Kontakt M. Cäcilia Creutz-Völker creutzmc@aol.com

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November 2013

„Projektwoche Energie – Umwelt – Klima“

Spannende Projekte zum verantwortlichen Umgang mit Energie und Umwelt an der Wehebachschule

Direkt nach den Herbstferien startete die Kath. Grundschule Langerwehe mit einer Projektwoche zu den Themen „Umwelt – Energie – Klima“ in den Unterricht. Durch vielerlei Aktivitäten beschäftigten sich alle Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Betreuungskräfte und auch viele Eltern mit einem verantwortlichen Umgang mit Energie und der Umwelt. Die Schülerinnen und Schüler nahmen ihre Konsumgewohnheiten unter ökologischen Gesichtspunkten in den Blick (Abfallvermeidung, Energieverbrauch).

Zum Auftakt führte das Theater „Die Mimosen“ das Stück „Josephine und die Brüder des Windes“ auf – ein modernes Märchen über das Zusammenspiel der Elemente. Fasziniert blieben die Kinder der Wehebachschule bis zum Schluss bei der Sache. Mit einfachen Mitteln wurden eindrucksvolle Bilder geschaffen, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen unterhielten und berührten. Die Zuschauer erlebten das durch den Menschen verursachte Ungleichgewicht in der Natur aus dem Blickwinkel der Elemente.

In einer AG konnten Kinder der 3./4. Klassen der Wehebachschule während der Projektwoche ein Theaterstück zum Thema selbst erarbeiten, mit professioneller Unterstützung der „Mimosen“.

Doch auch die anderen Kinder der Grundschule Langerwehe beschäftigten sich eine Woche lang zum Thema. So wurde z.B. der Müll der gesamten Schule gesammelt und analysiert, sortiert, dokumentiert. Aus Plastiktüten bastelten die Kinder Drachen. Auch die OGS arbeitete in der Projektwoche am Nachmittag weiter zum Thema „Müll und Mülltrennung“.

Doch experimentierten die Kinder nicht nur in der Schule, täglich wurden außerschulische Lernorte besucht, z.B. das Klärwerk Weisweiler oder das Papiermuseum in Düren. Die zweiten Klassen schöpften selbst Papier, bemalten es mit Naturfarben und gestalteten daraus schöne und brauchbare Gegenstände.

In den dritten Klassen bauten die Kinder Windräder, beschäftigten sich mit der Verwendung von Rohstoffen und natürlichen Wandlungsprozessen in der Erde, z.B. durch den Regenwurm. Anschaulich stellten sie kleine „Biogasanlagen“ her. Schmutzwasser wurde geklärt. So wurde wieder allen Elementen Aufmerksamkeit geschenkt.

Die vierten Klassen stellten sich Fragen wie „Woher kommt unser Trinkwasser?“ oder „Wie können wir die Anwesenheit von CO² feststellen?“. Die Kinder experimentierten zu diesen Fragen, bauten Wasserräder und gaben Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasser. Hier wurde auch ein Projekt der RWE zu „Erneuerbaren Energien“ durchgeführt.

Am Samstag nach der Projektwoche stellten dann alle Gruppen einander ihre Projekte vor, wobei Eltern, Geschwister und weitere Gäste in die Schule eingeladen wurden und an den einzelnen Stationen aktiv werden konnten, um selbst wichtige Erkenntnisse zu den Themenbereichen sammeln zu können.

Der Förderverein sorgte für das leibliche Wohl. Viele interessierte Besucher nahmen aktiv und interessiert an den spannenden Angeboten teil.

Die Theater – AG führte den zahlreichen kleinen und großen Zuschauern ihr improvisiertes Stück auf, das sie mit Unterstützung der „Mimosen“ in der Woche selbst erarbeitete und erntete einen verdienten großen Applaus.

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Ab sofort startet die KGS Langerwehe - Wehebachschule mit dem Einsatz der Erziehungsvereinbarung. Sie beschreibt die Grundlagen des Zusammenlebens in der Schule, an die sich alle halten sollen.


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04.11.2013 bis 08.11.2013

Projektwoche

"Schulung des Umweltbewusstseins"

mit dem Theaterprojekt "Kinder können Klima" der Mimosen

Samstag, 09.11.2013

Präsentationstag der Projektwoche

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Die Anmeldungen der Schulneulinge für das Schuljahr 2014/2015 finden in der Zeit vom 05.11.2013 bis 08.11.2013 statt. Die Erziehungsberechtigten werden informiert und zwecks Terminvergabe angeschrieben.
Für Fragen steht das Sekretariat unter der Telefonnummer 02423 - 4390 zur Verfügung.

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Die Sicherheitswesten, die der ADAC jährlich spendet, wurden in diesem Jahr zum vierten Mal an der KGS Langerwehe - Wehebachschule den Erstklässlern in einem kleinen feierlichen Rahmen übergeben. Die Westen sollen die Kinder in der dunklen Jahreszeit auf ihrem Schulweg optisch gut sichtbar machen und somit schützen. Wir danken dem ADAC herzlich dafür!

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